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Ein hoher Anteil an Körperfett verdirbt nicht nur die Figur, er ist auch ein Gesundheitsrisiko. Mit einem gezielten Ernährungs- und Bewegungsprogramm lässt sich das Fettgewebe gegen Muskeln eintauschen und Körperfett reduzieren.
  • Jeder Körper besteht zum Teil aus Fettgewebe. Der Anteil schwankt beträchtlich.
  • Kalorienarme Diäten gehen ans unliebsame Körperfett, aber auch an die erwünschten Muskeln.
  • Eine geschickte Nährstoff-Kombination in Verbindung mit Sport reduziert Körperfett und verhilft zu einer guten Figur.

In jedem Körper steckt eine Portion Fett. Die Polster schützen am Po und sogar in der Fußsohle vor Druck. Sorgen als Isolierung unter der Haut für Wärme im Körper und die dienen als Energiespeicher.

Nehmen wir mehr Kalorien zu uns als wir verbrauchen, füllen sich die Fettzellen in der Unterhaut und im Bauch konstant. Das führt zu einem ungesund hohen Körperfettanteil und zu unschöner Figur.

  1. Stell dir ein Muskeltraining im wöchentlichen Sportprogramm auf:
    Wo Muskeln sind, hat Körperfett keinen Platz.
    Muskeln erhöhen die Energiemenge (Grundumsatz), die du zur Aufrechterhaltung deiner Körperfunktionen in Ruhe benötigst. Je mehr Muskeln du aufbaust, um so mehr Kalorien kannst du zu dir nehmen, ohne zu zunehmen.
  2. Wähle Lebensmittel mit einem hohen Nährstoff- und niedrigen Energiedichte: Gemüse, etwas Obst, fettarmes Fleisch, Fisch, gutes Fett, Milchprodukte und Eier – so unverarbeitet wie möglich.
  3. Deine Ernährung für eine erfolgreiche Körperfettreduktion soll nicht nur kalorienbewusst sein. Wichtig ist die Zusammenstellung der Lebensmittel nach dem „low carb“ – Prinzip: Mehr Protein (Eiweiß), weniger Kohlenhydrate.

4. Ernährungsplan – 3 Säulen:

  1. Hochwertiges Protein:
    Pro Kilogramm Körpergewicht sollten täglich 2–2,5 Gramm Eiweiß konsumiert werden. Dieser Anteil an Protein
    – schützt vor Muskelabbau
    – sorgt für Sättigung und weniger Appetit
    – vermindert die Anfälligkeit für den Jojo-Effekt
    – verhindert dadurch ein Absinken des Grundumsatzes
  2. Ballaststoffreiche Kohlenhydrate:
    1-2 Gramm Kohlenhydrate pro Kilogramm Körpergewicht täglich halten einen während der Körperfettreduktion (Ernährungsumstellung) bei Kräften und bei Laune. Ein totaler Verzicht würde bereits nach kurzer Zeit zu Leistungsschwäche und Gemütsschwankungen führen.
    Komplexe Kohlenhydrate wie Vollkornprodukte, Haferflocken, Reis und Kartoffeln sättigen lange und wirken einem Energieverlust entgegen.
  3. Gesunde Fette:
    Für den Erhalt und Aufbau von Muskeln wird ca. 1 Gramm Fett je Kilogramm Körpergewicht täglich benötigt. Vermeide gesättigte Fettsäuren (Fertigprodukte, industrielle Backwaren, Chips)
    Ich empfehle dagegen sich nur auf ungesättigte Fettsäuren (pflanzliche Fette) zu konzentrieren: Kokosöl, Olivenöl, Leinöl, Walnüsse, Avocado und Fisch (Kabeljau, Lachs).

Verzichte auf: Zucker, Weißmehlprodukte, Knabbereien